Ostermontagversammlung der Korschenbroicher Bruderschaften

Ein bewegender Vormittag voller Zusammenhalt, Dankbarkeit und klarer Zeichen für die kommenden Wochen Die Ostermontagversammlung der Korschenbroicher Bruderschaften stand in diesem Jahr unter einem besonders bewegenden E …

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· Archivmeldung

Ein bewegender Vormittag voller Zusammenhalt, Dankbarkeit und klarer Zeichen für die kommenden Wochen Die Ostermontagversammlung der Korschenbroicher Bruderschaften stand in diesem Jahr unter einem besonders bewegenden Eindruck. Wenige Tage zuvor, an Palmsonntag, ist Rajan Esser , der amtierende König der St. Sebastianus-Bruderschaft , verstorben. Entsprechend war die Versammlung von Trauer geprägt. Gleichzeitig war aber auch deutlich zu spüren, wie eng die Bruderschaften in diesen Tagen zusammenrücken. Zu Beginn fand Thomas Siegers , Präsident der St. Sebastianus-Bruderschaft , Worte, die viele im Saal berührten. Er machte deutlich, dass das Leben der Bruderschaften immer auch das wirkliche Leben widerspiegelt: mit Freude, Gemeinschaft und unvergesslichen Momenten, aber eben auch mit Verlusten, Sorgen und schweren Tagen. Gerade dann zeige sich, was Bruderschaft wirklich bedeute: nicht nur gemeinsam zu feiern, sondern auch gemeinsam zu tragen. Ein wichtiger Teil der Versammlung war der Dank an die Majestäten und Minister des letzten Jahres, die ihre Bruderschaften mit großem Einsatz geprägt haben. St. Katharina Junggesellen-Bruderschaft König Christian Schmitz mit seinen Ministern Tim Heymanns und Max Nowas St. Sebastianus-Bruderschaft König Heinz Kraphol mit seinen Ministern Klaus Huppertz und Paul Huppertz Ebenso standen natürlich die amtierenden Königshäuser im Blick: St. Katharina Junggesellen-Bruderschaft Florian Kirchberg – König Christoph Jansen – Minister Lennart Leuteritz – Minister St. Sebastianus-Bruderschaft Rajan Esser – König Christoph Bodewein – Minister Alexander Görmar – Minister Besonders bewegend war, dass in der Versammlung immer wieder Rajans eigener Wunsch spürbar wurde. Er hatte kurz vor seinem Tod seinen Freunden und auch Thomas Siegers mitgegeben, dass Unges Pengste gelebt werden soll – als Fest der Gemeinschaft, des Glaubens, der Heimat und der Freude. Nicht die Trauer soll das Fest bestimmen, sondern der Zusammenhalt, der die Bruderschaften trägt. Genau das war an diesem Vormittag deutlich zu fühlen. Auch Präses Marc Zimmermann erinnerte in seinen Worten daran, welche Kraft aus dem Glauben erwächst – gerade in schweren Zeiten. Damit wurde noch einmal unterstrichen, was Glaube, Sitte und Heimat in diesen Tagen ganz konkret bedeuten. Einen klaren Appell richtete Rainer Kronen an alle Mitglieder: Unges Pengste lebt von der Gemeinschaft, die es trägt. Deshalb warb er mit Nachdruck für eine starke Beteiligung an den offiziellen Höhepunkten des Festes – an den Abendveranstaltungen , den Gottesdiensten und besonders an der Pfingstmontagsprozession , aus der das Fest einst entstanden ist und die bis heute zu seinen wichtigsten und würdigsten Bestand

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